Nutzung des Internet Explorers stellt eine Gefahr dar
Wie golem.de und heise.de berichtet, warnt das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik vor der Nutzung des Internet Explorers, da es in allen Versionen eine massive Sicherheitslücke gibt, die derzeit im Fokus von Hackern steht.
Interessant an diesem Bericht ist, dass hier jetzt eine offizielle Stelle sich eindeutig gegen ein Produkt eines Unternehmens ausprocht, welches ja schon weithin bekannt ist für seine Sicherheitslücken.
Die Lücke betrifft wohl alle Versionen des Internet Explorers in den Versionen 6 bis 8 unter allen Betriebssystemen - sogar bei Windows 7 im sogenannten "geschützten Modus".
Der Internet Explorer war schon immer ein Problemkind
Aus Sicht eines Webentwicklers war und ist der Internet Explorer schon immer ein Problem gewesen, da sich Microsoft hartnäckig dagegen wehrt, die von anderen Browsern anerkannten Konventionen bei der Anzeige von Webseiten umzusetzen. Es geht sogar soweit, dass eine separate Programmierung für jede Version des Internet Explorers oftmals notwendig ist - was wiederum die Projektkosten erhöht.
Und es gibt viel bessere Alternativen als den IE
Es ist ja auch nicht so, dass es keine kostenlosen Alternativen gäbe. Mit dem Firefox gibt es mittlerweile eine deutliche bessere und sichere Möglichkeit im Internet unterwegs zu sein, was sich auch in den Auswertungen der Seitenzugriffe zeigt. Während diverse Institute immer noch Statistiken herausgeben, die den IE vor dem Firefox sehen, stellt sich das bei unseren Servern anders dar - hier ist der IE schon deutlich hinter dem Firefox - und das bei einem representativen Schnitt an Webseiten.
Resumee
DieWarnung ist wichtig und gut und während der BSI die Warnung bis auf Weiteres ausspricht - nämlich bis ein Patch herausgegeben wurde - so sind Anwender trotzdem gut beraten auch dauerhaft auf einen anderen Browser umzusteigen
Links
golem.de-Bericht
offizielle Warnung des BSI
heise.de-Bericht
Browseralternativen

